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Samstag, 3. Dezember 2016

Granfondo Oktober 2016

Am letzten Oktoberwochenende haben Hendrik und ich uns zu einer Radtour verabredet. Ich breche von Altlandsberg auf und kämpfe mich gegen den Wind nach Berlin-Pankow. Teilweise ist der so kräftig, das ich auf dem Tacho 18 oder 19 km/h angezeigt bekomme. Gleichzeitig will ich mich nicht verausgaben, einerseits fährt Hendrik Kreise um mich und ich möchte die 100er Marke heute wieder erreichen. Hendrik übernimmt dann ab Berlin-Pankow die Route, bis dahin hatte ich komoot als Helfer im Ohr. Durch die Ausläufer von Berlin geht´s in Richtung Norden zum Liepnitzsee. 

Hendrik ist kalt...

Kona HonkyInc und Specialized AWOL
Die Räder sind sehr unterschiedlich, haben aber beide eine komplette Lichtanlage von SON. Das AWOL hat breite Reifen und Schutzbleche, das HonkyInc mit 30er Reifen deutlich schmalere auf den Felgen.

Am Seeufer vom Liepnitzsee (Barnim)

Unten auf dem Uferweg holt uns die Dämmerung endgültig ein, die Lampen gehen an. Hendrik hat mit den schmalen Reifen auf dem verwurzelten Weg einige Durchschläge, es gibt aber keinen Platten. Es geht dann weiter in Richtung Gorinsee, bei Schildow trennen sich dann unsere Wege. Ich genieße ab Bernau den Rückenwind, habe noch eine kurze Begegnung mit einem Wildschwein (fünf Meter vorm Rad über die Straße....) und brauche noch einen kurzen Haken, um die 100 Kilometer voll zu machen. 

Danke an Hendrik für die Runde!

Donnerstag, 15. September 2016

Overnighter....endlich gemacht....


Overnighter oder Miniabenteuer sind einer der neuen Trends beim "Draußensein", jedenfalls hat man den Eindruck beim Verfolgen diverser Blogs und Papiermedien. Möglicherweise wurde das aber schon lange gemacht... Wie dem auch sei, auch bei mir musste das mal "muß-ich-mal-gemacht-haben"-Liste. Im Rahmen eines kleinen Harzausfluges zum AWOLunmeeting ergab sich dann die Gelegenheit, die eigene Scheu zu überwinden.
unterwegs im Harz

Die Wege sind dann irgendwann die Grenze fürs beladene AWOL

Nach der Anreise vom Magdeburg finde ich ein stilles Plätzchen am Beginn der Brockenstraße, direkt hinter der Station der Nationalparkverwaltung. Ich komme nach Einbruch der Dunkelheit an und achte auch darauf, daß ich von der Straße aus nicht sichtbar bin. Dann kuschele ich mich in den Schlafsack und schlafe erstaunlich gut. Die Nacht ist warm, sternenklar und es gibt keine Mücken. Erst gegen 05:00 Uhr machen sich auf der anderen Seite vom Gebäude Wanderer in Richtung Brocken auf, lautstark wird sich begrüßt und die Taschenlampen getestet, ich bleibe unentdeckt.

am Morgen danach

Frühstück und Kaffee

Stein mit Zeichnung

Große Zeterklippen

Da das so gut geklappt hat, versuche ich das in der nächsten Nacht gleich nochmal. Durch diverse Umstände landen wir auf dem Brocken und beziehen die historische Schutzhütte dort. Die Nacht ist deutlich unruhiger, selbst gegen 02:00 Uhr laufen dort noch Leute herum. Die sind durch den Splitt schon von Weitem zu hören, dazu kommen noch die erstaunten und lauten Ausrufe "ach, da schlafen ja welche..." Zwischendurch kommt noch vorsichtig ein Fuchs, gegen 05:00 sammeln sich wieder Wanderer, die den Sonnenaufgang dort oben erleben wollen. Ich brauche auf dem Heimweg dann doch noch eine Mütze Schlaf zusätzlich. Aber ich habe auf dem Brocken übernachtet und das nicht im Brockenhotel!
In der historischen Schutzhütte "Wolkenhaus"

Tagesanbruch auf dem Brocken

Ich habe jedenfalls Lust auf weitere solcher Nächte! Bewährt hat sich die sehr kleine Exped Basic-Matte, die passte auch gut zum Wetter. Für kältere Nächte habe ich noch eine ThermaRest-Matte bereitliegen. Ich wünsche mir noch einen Schlafsack mit kleinerem Packmaß, aber das wird sich bei häufiger Nutzung auch irgendwie ergeben. Am Rad würde ich auch anders packen und andere Taschen verwenden, aber das kommt eben erst mit den praktischen Erfahrungen. Ändern wird sich auch das Stromversorgungskonzept, da hatte ich einen spürbaren Engpass!

Sonntag, 8. Mai 2016

Himmelfahrtswochenende 2016

Neben vielen anderen Dingen habe ich auch ein paar kleine Radtouren machen können, in Summe kamen doch etwa 100 Kilometer zusammen. Wobei das nicht so wichtig war... viel spannender war der wahrgenommene Freiraum, die Natur und die Eindrücke unterwegs.... Ich habe versucht, das auch mit Pixeln einzufangen, aber das ist immer eine kleine Einschränkung.
#coffeeoutside um 07:30 Uhr am Bötzsee, mit frischem Apfelkuchen 

im Altlandsberger Stadtwald

Rapsblüte

eine Kastanie und ein AWOL

wieder im Altlandsberger Stadtwald

Schutzhütte "An den Buchen"

Bötzsee - andere Seite

Cockpit vom Genesis Fortitude

Sonntag, 28. Februar 2016

Zum Seminar nach Storkow und zurück

Im vergangenen Jahr habe ich aus einem vergleichbaren Anlass eine ähnliche Radtour gemacht, sogar das Wetter war sehr ähnlich. In diesem Jahr ist das AWOL im Dienst, die Wechselsachen landen nicht mehr im Rucksack, sondern in der Fronttasche von parsleybags.
Nervig sind nur wieder rücksichtslose einige Autofahrer, die zu wenig Seitenabstand einhalten oder mit einer nicht freigekratzten Scheibe die 500 Meter bis zum Bäcker fahrend zurücklegen müssen und dann unsicher hinter mir herfahren...


Einfache Navigation

irgendwo zwischen Rüdersdorf und Grünheide, hier ist der Weg noch gefroren und angenehm zu fahren

Dank der breiteren Reifen sind solche Wege kein Problem für ein AWOL.

Am Oder-Spree-Kanal

Erstmal Frühstück? Kurz vor Storkow gegen 08:30 Uhr


#velohonig in Rieplos auf dem Rückweg, ein Glas davon steht jetzt in der Küche

Freitag, 1. Januar 2016

festive500 im Jahr 2015

Im vergangenen Jahr bin ich mit meiner Teilnahme ja gescheitert, in diesem Jahr wollte ich es etwas ernsthafter angehen. Habe mir eine Marschtabelle geschrieben, jeden Tag müssen 62,5 Kilometer gefahren werden, damit am Ende eben 500 Kilometer zusammen kommen.

Tag 1 - 24.12.2015:

Die Familie schläft noch ich mache wieder eine ausführliche Bäckerrunde. Erst 40 Kilometer radeln und dann kurz vor zu Hause am Bäcker anhalten, damit die Brötchen zu Hause auch noch warm sind.
Am Bäcker in Altlandsberg

Frühstückszutaten

Muß dann noch zur Fahrradwerkstatt, "glücklicherweise" hat die im Ort zu, ich darf in den Nachbarort fahren und der Tag endet mit 59 Kilometern.

Genesis Adventure


umgebautes Cockpit am Genesis Adventure

Tag 2 - 25.12.2015:

Der erste Weihnachtsfeiertag wird in einem Teil der Familie gefeiert, ich lasse meine Damen mit den Auto fahren und sammele über diverse Umwege 67 Kilometer ein, bin damit genau einen Kilometer über Plan.
auf dem Berlin-Usedom-Radweg südlich von Biesenthal


Pilgergruppe zwischen Seefeld und Werneuchen

Tag 3 - 26.12.2015:

Die Radrunden verteilen sich auf zwei Einsätze, die erste Runde fahre ich, als meine Familie noch schläft, um 5:45 starte ich und kriege so die ersten 30 Tageskilometer ins Konto. Die zweite Tour führt mich nördlich von Eberswalde zur zweiten Familienweihnachtsfeier und ich habe an diesem Tag insgesamt 77,5 Kilometer eingesammelt.

Am Finowkanal in Eberswalde

Tag 4 - 27.12.2015:

Eigentlich war ich mit Hendrik verabredet, um die Werbellinseeacht von ihm abzufahren. Aber weil ich mit dem Kalender nicht umgehen kann, stehe ich einen Tag zu früh am Startpunkt... Nachdem das Missverständnis klar wird, entscheide ich mich aber trotzdem für die Runde und fahre sie nahezu komplett nach Vorgabe ab. Den Radweg rund um den Grimnitzsee in der Schorfheide kenne ich noch nicht. Mit 72 Tageskilometern liege ich dann 25 Kilometer vor der Marschtabelle.

nördlich vom Grimnitzsee

nördlich vom Grimnitzsee

in den Mörderbergen bei Joachimsthal

Am Werbellinsee

Auf dem Radweg rund um den Grimnitzsee

Auf dem Berlin-Usedom-Radweg vor Marienwerder
Tag 5 - 28.12.2015:

Ich habe Dienst und auch dicke Oberschenkel von den Vortagen. Ein paar kleine Einkaufstouren in der Stadt bringen mir 12 Kilometer ein und machen den Kühlschrank wieder voll. Das AWOL nutze ich abends für eine Lullerrunde mit ganz niedrigen Zahlen auf dem Tacho und einer Bierpause unterwegs. Aber ich bleibe unterm Strich einen Kilometer über dem Plan.



Tag 6 - 29.12.2015:

Bringe meine Familie ins Bett und starte dann zu einer längeren Nachtrunde. Es geht rund um den Müggelsee, durch Erker und einen Zusatzschlenker durch die Nacht. Bin vor Mitternacht wieder zu Hause und schreibe mir 83 Kilometer ins Heft. Aber ich habe nur ein Foto gemacht, das auch gar nichts aussagt...

irgendwo im Wald zwischen Eggersdorf und Altlandsberg,  moderne LED-Lampen sind schon toll!

Tag 7 - 30.12.2015:

Packe die Parsleybag voll mit "zivilen" Wechselsachen und Zusatzbekleidung für die nächtliche Rückreise. Dann starte ich nach Eberswalde, dort findet ein Klassentreffen statt und ich will da eben nicht in Radsachen sitzen. Die Strecke bringt mir 52 Kilometer aufs Konto, der Tag endet dann mit 448 als Gesamtstand und damit 9,5 Kilometer über Plan.

Mit Wechselsachen zum Klassentreffen.

Tag 8 - 31.12.2015:

Um 0:30 sitze ich nach dem Klassentreffen wieder auf dem Rad, die Temperaturen sind spürbar gefallen. Aber ich bin warm angezogen und spüre daher den kalten Südostwind nur als kräftige Bremse, friere aber nicht. Der Bremszug zum Hinterrad friert ein, ebenso der Inhalt der Trinkflaschen. Bin kurz vor 03:00 Uhr im Bett und habe noch 10 Kilometer zu radeln.

Nachts im Barnim...
Nutze wieder eine etwas erweiterte Bäckerrunde, bin nach 14 Kilometern wieder zu Hause und freue mich, dass ich die festive500 in diesem Jahr geschafft habe.


nur noch 10 Kilometer...

Die geloggten Zahlen bei STRAVA sind viel beeindruckender: Insgesamt sind etwa 72.000 Radler angetreten und haben mehr als 16 Millionen Kilometer eingesammelt! Das macht dann im Durchschnitt leider nur 225 Kilometer pro Fahrer, da geht es wohl vielen so, wie mir im Vorjahr...


Sonntag, 11. Oktober 2015

Herbstgranfondo 120

auf den Paves in der Schorfheide

glaube kaum, daß hier ein Bus anhält...

So schön im Herbst...

Nur zur Erläuterung, ich fahre auch ohne die Strava-Herausforderungen mit den Rädern herum.... Im Oktober stand für das kleine digitale Abzeichen eine Runde mit 120 Kilometern auf dem Plan. Habe die auf relativ vertrauten Wegen absolviert, nur hier und da einen Abstecher gemacht und bisher unbekannte Wege in der Schorfheide erkundet. Das AWOL fühlt sich nicht ganz so schnell an, wie ein Rennrad, aber Strecke machen kann man damit auch ohne Probleme.

Samstag, 3. Oktober 2015

kleine Feiertagsrunde

Stadtmauer Bernau

Obstbaumallee bei Werneuchen

alter Flugzeughangar bei Werneuchen

Das Wetter war fast perfekt, nur der Südostwind nervte mich, hatte aber auch schon einen Arbeitseinsatz auf einer Baustelle hinter mir. Vielleicht hätte eine andere Streckenwahl besser gepasst...